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asianfilmweb • Filme • The Blade (HK 1995) • The Blade - Das zerbrochene Schwert
FILMEHK • THE BLADE
THE BLADE

     aka THE BLADE - DAS ZERBROCHENE SCHWERT
     HONG KONG 1995

CAST & CREW
REGIE Tsui Hark
DARSTELLERZhao Wen-Zhou, Xiong Xin-Xin, Song Nei, Austin Wai, Moses Chan, Jason Chu Wing-Tong, Valerie Chow

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
104 Minuten

FILMINHALT
Bei "The Blade" handelt es sich um Tsui Hark's Adaption des 60'er Shaw Brother's Streifen "The One Armed Swordsman" in der Jimmy Wang Yu die Hauptrolle spielte. Die Geschichte dieses Films wird ausschließlich aus dem Blickwinkel von Siu Ling (Song Nei) geschildert. Sie ist die Tochter eines angesehenen Waffenschmiedmeisters, welcher unter anderem On (Zhao Wen-Zhou) als Arbeiter in seiner Schmiede beschäftigt. On selbst weiß so gut wie nichts über seine eigene Vergangenheit. Da es ihn aber an nichts fehlt, stellt er auch keine Fragen. Ein großes Fragezeichen bleibt jedoch das zerbrochene Schwert, dass der Meister im Schrank aufbewahrt. Als der Meister eines Tages seinen Rücktritt verkündet und On als seinen Nachfolger bekannt gibt, führt das zu Spannungen unter den Arbeitskollegen. Doch da On selbst nicht an dieser Position interessiert ist, verlässt er zusammen mit seinem besten Freund Iron Head die Schmiede. Zu dem Zeitpunkt verplappert sich Siu Ling versehentlich bei On und lüftet dabei das große Geheimnis um seine Vergangenheit. So stellt sich heraus, dass sein Vater von einem mächtigen, am ganzen Körper tätowierten Gegner namens Fei Lung (Xiong Xin-Xin) besiegt wurde und das zerbrochene Schwert die Waffe seines Vaters war. Als On bei einer Auseinandersetzung mit mehreren Banditen seinen rechten Arm verliert, ist nichts mehr so wie es einmal war. Trotz dieses Handicaps lernt On Kung Fu, um mit den zerbrochenen Schwert Blutrache an Fei Lung zu üben.

FILMREZENSION VON MASUD ASSADI
Da für mich gut choreographierte Kampfszenen bei Filmen dieser Gattung im Vordergrund stehen, hat mich "The Blade" ziemlich enttäuscht. Bei vielen Szenen hat man einfach den Eindruck, als ob der Kameramann sich seine Kamera auf die Schulter geschnallt, und sich dann selbst ins Kampfgetümmel gestürzt hat. Was dabei rauskommt ist mal ein Fuß, mal ein Gesicht, mal ein nicht zu bestimmendes Körperteil in Großaufnahme und dass auch unter ständigem Gewackle. Wireframes werden so gut wie nicht verwendet. Vermutlich hat man versucht einen künstlerisches Anspruch zu schaffen, der die wilde Dynamik in einem Schwertkampf übermitteln soll. Das dürfte aber total in die Hose gegangen sein, denn wenn ich mich am Ende eines Kampfes fragen muss, was in den letzten Sekunden überhaupt passiert ist, hat das nicht mehr viel mit Choreographie zu tun. Man sollte auch erwähnen, dass der Film stellenweise sehr blutig ist. Überhaupt verbreitet der Film eine hysterische und sehr gewalttätige Atmosphäre. Die Story selbst würde ich eher als abwechslungsreich und gelungen bezeichnen. Auch die Hauptdarsteller überzeugen mit überdurchschnittlicher Schauspielkunst. Da der Plot allein (und in diesem Fall der gut inszenierte Showdown) jedoch selten ein Grund für mich ist mir einen Hongkongstreifen zu mögen gibt es...

FILMREZENSION VON JONATAN KUMAI
Ich habe mich auf einen gemütlichen Hongkong-Filmabend eingestellt, sah dass der Film von Tsui Hark ist. Da dachte ich , was schlechtes kann der Film nicht sein. Da habe ich mich aber schwer geschnitten: The Blade konnte mich weder in den Kämpfen noch in der Story fesseln. Bei den Kämpfen kann man eigentlich gar nicht sehen, was los ist, da die Kameraarbeit ziemlich schlecht ist. Wie schon oben beschrieben sieht man mal ein Bein, mal ein Arm, mal ein Gesicht. Die Kämpfe sind sehr blutig und andauernd schnappen die Füße der Leute in Bärenfallen. Die Story bietet nichts neues und wer einen Film über einen einarmigen Schwertkämpfer sehen will ist mit "One-armed Swordman" besser bedient. Obwohl der Film einen Gewissen Schockfaktor hat ist er insgesamt sehr langweilig und man bemüht sich, nicht einzuschlafen. Dagegen überzeugt haben mich die meisten Darsteller und die düstere Atmosphäre. Doch das rettet den Film auch nicht. Neben "The Master" Tsui Harks schlechteste Arbeit.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Tsui Harks Remake ist eher enttäuschend, denn eine starke Umsetzung steht hier ausser Frage...

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USER-WERTUNGEN
6.4/10 bei 9 Stimmen. .
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