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asianfilmweb • Filme • Breaking News (HK 2004)
FILMEHK • BREAKING NEWS
BREAKING NEWS

     HONG KONG 2004

CAST & CREW
REGIE Johnnie To
DARSTELLERRichie Ren, Kelly Chen, Nick Cheung, Eddie Cheng Siu-Fai, Hui Siu-Hung, You Yong, Ding Hai-Feng, Simon Yam, Maggie Siu, Li Hai-Tao

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Breaking News

HongkongMega Star
 2,35:1 anamorph (HD 1080p)
 kantonesisch Dolby TrueHD 7.1/DD 5.1, mandarin DD 5.1
 englisch, chinesisch
 Trailer, Behind The Scenes
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDBreaking NewsDeutschlandKinowelt 
 DVDBreaking NewsRezension des Titels vorhandenHongkongMega Star 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
90 Minuten

FILMINHALT
Detective Cheung ist auf der Spur einer Gruppe von Bankräubern. Die Observation scheitert, als zwei Straßenpolizisten den Wagen der Diebe kontrollieren wollen. Der Versuch die Situation zu retten und die Diebe zu stellen schlägt fehl. Es kommt zu einer wilden Schießerei, bei der einige Beamte kaltblütig erschossen werden und die Diebe wieder einmal entwischen können. Zum großen Ärger der Sicherheitsbehörde wird das ganze Szenario auch noch live vom Fernsehen übertragen, was das Ansehen und das Vertrauen der Bevölkerung in die staatliche Sicherheit immer weiter schmälert. Die Diebe verschanzen sich in einem riesigen Wohngebäude, bringen ein paar Zivilisten in ihre Gewalt und planen ihre weitere Flucht. Cheung bleibt ihnen auch weiter auf der Spur, als Inspektorin Rebecca Wind von der Sache bekommt und den Fall mit ihren Truppen und Spezialeinheiten übernimmt. Sie will die Geschehnisse dazu nutzen das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen und kreiert eine riesige Medienkampagne. Natürlich läuft in der "Show" nicht alles wie geplant und das Katz- und Mausspiel beginnt...

FILMREZENSION VON SUNNY SCHRAMM
Johnnie To´s neuester Streifen hört sich mal wieder nach einem actionreichen Cop-Thriller an und auch der Trailer vermittelt den Eindruck von rasanter Action. Leider hält der Film jedoch nicht ganz das, was versprochen wird. Zum einen wird man einfach ins Geschehen geworfen, ohne zu wissen, worum es den eigentlich geht, nur um nach gut der Hälfte des Films endlich zu kapieren, dass es eigentlich gar keine tiefere Geschichte gibt. Gut, die gibt es bei To eh nicht allzu oft, aber uns war es hier einfach zu wenig. Man hat einfach nicht die Möglichkeit sich mit einem der Charaktere zu identifizieren oder mitzufiebern. Es gibt hier einfach zu viele, die To denkt beleuchten und herausstellen zu müssen - und genau dadurch bleiben sie dann blass und ohne jegliches Charisma auf der Strecke zurück. Auch die Actionszenen bieten nichts Spektakuläres. Einzig das erste große Shootout wirkt durch die lange Kamerafahrt ohne Schnitte besonders - allerdings geht der Szene dadurch auch einiges an Dynamik verloren. Zu langsam (keine Zeitlupe) gleitet die Kamera über die Örtlichkeit hinweg und zeigt dadurch immer nur eines der vielen Geschehnisse - auf der einen Seite eine gute Idee, auf der anderen schlecht für den Ablauf, bzw. das Verfolgen dieser Szene. Gefallen haben mir einige Szenen in den engen Gängen des Wohngebäudes (in Zeitlupe vorstürmende Spezialeinheiten, etc.) oder auch die Sicht auf den kompletten seitlichen Fahrstuhlschacht. Positiv, aber zum anderen auch zu übertrieben ist die reale Darstellung der Trefferquote in den diversen bleihaltigen Auseinandersetzungen - wer selbst schon mal auf einem Schiessstand mit einer echten Pistole geschossen hat, weiss was ich meine. Es ist nämlich wirklich nicht leicht die Kugel bei "einhändiger" Schussart ins Ziel zu bringen und schon gar nicht in so einer Situation! Aber hier stehen sich die Gegner oft nur einige Meter weit entfernt gegenüber und treffen selbst mit automatischen Feuerwaffen nicht - das lässt die reale Darstellung im nächsten Moment leider gleich wieder unreal erscheinen.
Richie Ren hat mir als Mensch gebliebenes Oberhaupt der Bösewichte gut gefallen und auch Kelly Chen überzeugt in der Rolle der ehrgeizigen Inspektorin Rebecca. Einzig Nick Cheung gefiel mir nicht in seiner Rolle als revolutionärer Detective. Vielleicht lag es an den wenigen und meist ähnlichen Dialogen, die er zu führen hatte oder einfach an seinem immer gleichen Gesichtsausdruck. Auf jeden Fall war er mir irgendwie egal und definitiv nicht der Held, den er eigentlich darstellen sollte - meine Sympathie lag klar bei den viel cooleren Bösewichten. So etwas sollte einem eigentlich zu Denken geben, denn dadurch wird das Bild von Recht und Unrecht verzerrt. Vielleicht denke ich da aber auch schon wieder einen Schritt zu weit, da der Film sicher einfach nur unterhalten will und sich To über diese Art der Interpretation sicher keine Gedanken macht. In "Fulltime Killer" war es ebenso, vielleicht sogar noch schlimmer, aber da hat es mich komischer Weise nicht so gestört. Egal - zurück zum Film. Die Optik des Films geht voll in Ordnung - der anfangs noch typische To/HK-Style wird zum Ende hin immer mehr mit eher Hollywood typischen Kameraeinstellungen vermischt. Das Cinescope-Format 2,35:1 wird sehr gut ausgenutzt und verschiedene Bildfilter sorgen für die richtige Stimmung. Trotz nicht mal 90 Minuten Spielzeit kam uns der Film jedoch viel länger und teilweise auch langatmig vor. Dazu trägt neben der Tatsache, dass es kaum Überraschungen oder Wendungen in der vorhersehbaren Handlung gibt, sicher auch die sehr ruhige Musikuntermalung bei. Hier hätte ich mir - zumindest in den Actionsequenzen - eine Art "The Rock"-Soundtrack gewünscht: orchestral, rasant und etwas heroisch. Ab und an gibt es ein paar synthetische Loops, Samples, Bässe und Synthesizerflächen, die aber teilweise schon in anderen bekannten Film- und Spielproduktionen benutzt worden sind und auch die spanisch angehauchten Gitarren erinnern sehr an "Mission Impossible 2" und stören somit - zumindest für mich - das Filmerlebnis etwas. Als Vergleich: wie würde es euch gefallen, wenn Jackie Chan beim einem seiner Kämpfe plötzlich die für Bruce Lee typischen Geräusche machen würde?! Verstanden was ich meine? Ansonsten wird die Soundkulisse durch seichte und natürliche Klänge dominiert, was dem Film, wie schon erwähnt, ein eher ruhige Stimmung verleiht. Insgesamt gesehen konnte uns "Breaking News" lange nicht so gut unterhalten wie "The Mission", "Running out of Time" oder "Fulltime Killer" - wir waren sogar froh, als der Film endlich sein erwartetes Ende fand. Nach den ganzen anderen meist positiven Meinungen, die man so im Netz findet, waren wir leider etwas enttäuscht. Lasst euch davon aber nicht abschrecken und gebt dem Film eine Chance - ich bin mir sicher, dass er vielen besser gefällt als mir und meinem Kumpel.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Obwohl Johnny To am Werke war, ist der Film doch ein wenig enttäuschend....
Wenigstens mit Simon Yam in einer Nebenrolle, puh, gerettet !!!

POSTER




USER-WERTUNGEN
6.6/10 bei 11 Stimmen. .
6,6/10 bei 11 Stimme(n)
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