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asianfilmweb • Filme • Election 2 (HK 2006)
FILMEHK • ELECTION 2
ELECTION 2

     HONG KONG 2006

CAST & CREW
REGIE Johnnie To
DARSTELLERSimon Yam, Louis Koo, Nick Cheung, Cheung Siu-Fai, Lam Ka-Tung, Wong Tin-Lam, Lam Suet, Mark Cheng Ho-Nam

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Election 2

HongkongPanorama
 2,35:1 anamorph (HD 1080p)
 kantonesisch dts-HD 5.1 MA, mandarin dts-HD 5.1 MA
 englisch, chinesisch
 Johnnie To Exclusive Interviews, Interviews with Lam...
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDElection 2Deutschlande-m-s 
 DVDElection 2HongkongPanorama 
 DVDElection 2 - Special EditionHongkongPanorama 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
93 Minuten

FILMINHALT
Die Mitglieder der Wong Sing Triade haben sich über die letzten zwei Jahre fett gefressen. Ihre Brieftaschen sind so dick wie schon lange nicht mehr. Das haben sie vor allem ihrem Boss, Lok, zu verdanken, der die letzte Wahl zum obersten Triadenführer für sich entschieden hatte. Doch bekanntlich hat jede Amtsperiode ihr Ende und so stehen in der Triadengesellschaft wieder einmal Wahlen an. Dass Lok erneut antritt, kommt nicht in Frage. Als Kandidaten für den Posten melden sich Kun, der in seiner protzigen Art einwenig an Big D erinnern lässt und Jet, ein Handlanger Loks, der den meisten Brüdern jedoch kaum bekannt ist. Es herrschen Uneinigkeit und Unentschlossenheit. Beide scheinen nicht die ideale Wahl zu sein. Viele der Mitglieder sehen Jimmy, der über die letzten Jahre mit Raubkopien eine Menge Geld erwirtschaften konnte, als den geeigneten Mann für den Job, doch der ist nicht interessiert. In erster Linie geht es ihm ums Geschäft und in die Angelegenheiten der Triaden möchte er sich möglichst wenig einmischen. So beginnt der amtierende Triadenführer Lok sich mehr und mehr in den Gedanken für weitere zwei Jahre dieses Amt auszufüllen zu verlieben und entscheidet sich, entgegen der Tradition, erneut zu kandidieren. Plötzlich steht ihm nun doch Jimmy als Widersacher gegenüber. Die Polizei, die in ihm einen geringeren Gefahrenherd als in Lok sieht, bietet ihm an, im Fall, dass er neuer Anführer werden sollte, seinen Handelsgeschäften nicht in die Quere zu kommen und diese sogar zu unterstützen. Erneut beginnt ein erbitterter "Wahlkampf", den der Verlierer mit dem Leben bezahlen wird.

FILMREZENSION VON RICHARD REICHER
Weniger war es der kommerzielle Erfolg seines Triadenepos Election, der Regisseur Johnnie To dazu bewegte, ihm eine Fortsetzung folgen zu lassen, als das Bestreben die Geschichte zu Ende zu erzählen. Denn wie der König des Gangsterfilms selbst sagte, diente ihm Election hauptsächlich als Einführung für diesen, den zweiten Teil, in dem das, was er zum Ausdruck bringen möchte, verpackt sein würde. In einer sich ändernden Welt, müssen sich auch die Triaden verändern. Das hat To erkannt. Junge Männer schliessen sich nicht mehr des Schutzes wegen, sondern vielmehr um mehr Handel treiben zu können besagten Syndikaten an. Auch der aufstrebende Jimmy (Louis Koo), gehört zu dieser neuen Generation. Um schlussendlich jedoch Pate von HK werden zu können, wird er über seinen eigenen Schatten und auch einige Leichen springen müssen. Es ist schön zu sehen, wie To ihn und die anderen Akteure geschickt in Szene setzt. So sind keine weltbewegenden schauspielerischen Ergüsse, sondern einfach nur etwas Fingerspitzengefühl seitens der Protagonisten notwendig. Denn nicht Tos Darsteller erzählen die Geschichte dieses Films, sondern vielmehr der Regisseur selbst. Jedes Wort, ja jeder noch so kleine Gesichtsausdruck, wird auf die Waagschale gelegt und die unaufdringliche aber schaurige Musik im Hintergrund hält zusätzlich eine gewisse Spannung den ganzen Film über aufrecht. So glaubt man desöfteren bereits an der Art des Ganges einiger Charaktere einen kommenden Mord oder Etwaiges vorhersehen zu können. Insofern hat Tos Plan gefruchtet. Der von "Election" geprägte Zuschauer wurde mit einer Welt vertraut gemacht, in der es so etwas wie Vertrauen nicht gibt. Eine Welt, in der Konflikte hinter den Kulissen ausgeräumt werden, es aber scheinbar auch keinen stört wenn im nächsten Augenblick jemand unerwartet einen Stein in die Hand nimmt und jemandem damit den Schädel einschlägt. Diese dunklen Gestalten brechen nicht nur Gesetze, sondern auch ihre eigenen Traditionen, oder in abscheulichen Gewaltakten gar mehr oder weniger ganze menschliche Körper. To schreckt nicht davor zurück, in Sachen Gewalt noch einen Schritt weiter als in Teil 1 zu gehen und macht manche seiner Figuren zu wahren Metzgern. Für blosse Blutfetischisten und Gewaltfans dennoch nicht empfehlenswert aufgrund seines hohen Anspruchs, wurde mit Election 2 ein vor Eleganz und Blutrünstigkeit nur so strotzender Film auf Zelluloid gebannt. Was ihn besser als seinen Vorgänger macht, sind vor allem ein besserer Spannungsaufbau und ein charismatischer Hauptdarsteller, der trotz seiner Kälte, aufgrund zunächst durchaus menschlicher Motive, mehr Möglichkeiten zur Identifikation für den Zuseher bietet, als Lok und das restliche Pack. Intelligent inszeniertes HK-Kino, das man sich auch gerne öfter ansieht.



USER-REZENSION VON CHRISTIAN_ZEBE
Weitaus besser als Teil 1....und wieder mit Johnny To und Simon Yam !!!

POSTER




USER-WERTUNGEN

7,2/10 bei 9 Stimme(n)
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