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asianfilmweb • Filme • It's Only Talk (JP 2005)
FILMEJP • IT'S ONLY TALK
IT'S ONLY TALK

     JAPAN 2005

CAST & CREW
REGIE Ryuichi Hiroki
DARSTELLERShinobu Terajima, Etsushi Toyokawa, Akira Emoto, Shunsuke Matsuoka, Nao Omori, Tomorowo Taguchi, Satoshi Tsumabuki

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
126 Minuten

FILMINHALT
Die 35jährige Yuko (Shinobu Terajima) lebt ein Leben als arbeitslose Single-Frau. Daß Männer allerdings in ihrem keine Rolle spielen, kann man nicht gerade behaupten. Im Gegenteil: Ihr Leben ist reich an Männern, aber arm an echten, tiefen Beziehungen. Für jedes ihrer Bedürfnisse gibt es einen Mann. Da ist ihr alter Studienfreund Honma (Shunsuke Matusoka), der als Bürgermeister kandidiert, aber an Impotenz leidet. Der Geschäftsmann "K" (Tomorowo Taguchi) bezeichnet sich selbst als pervers und erlebt mit einer gelangweilten Yuko sexuelle Abenteuer. Noboru (Satoshi Tsumabuki) ist ein junger Yakuza, der mit Yuko seine manisch-depressive Erkrankung teilt. Und dann ist da noch Yuko Cousin Shoichi (Etsushi Toyokawa), bei dem Yuko vor Jahren ihre Unschuld verloren hat und der von seiner Geliebten, für die er Frau und Kind verlassen hat, um all sein Geld betrogen wurde und nun bei Yuko Unterschlupf sucht... Mit einer Digitalkamera durchstreift Yuko ihr Viertel, auf der Suche nach interessanten Motiven für ihr Internet-Tagebuch. Doch vielmehr scheint es, als sei sie auf der Suche nach menschlicher Nähe, und irgendwie auch ein bisschen nach sich selbst. Dass sie bei jedem ihrer Männerbekanntschaften ein anderes Gesicht zeigt, ist nur tiefer Ausdruck ihrer Unfähigkeit, sich wirklich und wahrhaftig auf jemanden vertrauensvoll einzulassen. Nicht zuletzt ist dies Ausdruck ihrer manisch-depressiven Erkrankung, die in der Mitte des Filmes in voller Kraft zutage tritt, als Yuko in einen depressiven Schub gerät. Zum Glück ist Cousin Shoichi zu dem Zeitpunkt bei ihr untergeschlüpft. Dieser verehrt sie nach wie vor, allerdings ohne von Yuko wirklich ernst genommen zu werden. Doch Shoichi kümmert sich rührend und scheinbar ohne Hintergedanken um die kranke junge Frau. Bald drängt sich die Frage ins Bewusstsein, ob die wachsende Liebe bestehen wird, wenn es Yuko wieder besser geht.

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
"It´s only talk" ist ein tief trauriger Film, der sicher nicht nach jedermanns Geschmack sein wird. Ich fand ihn jedoch sehr bewegend. Er stellt auf sehr anschauliche und berührende Art und Weise das Leben einer psychisch kranken Frau dar, die zwischen Depression und Manie versucht, ein ganz normales Leben zu bewältigen. Besonders zu verdanken hat man das natürlich der Romanvorlage von Akiko Itoyama, die Grundlage des Drehbuchs war. Im brillant besetzten Schauspielerensemble überzeugen besonders die beiden Hauptdarsteller, doch auch die Nebenrollen füllen ihre zum Teil sehr skurrilen Charaktere voll aus. "It´s only talk" ist ein Liebesdrama der sehr speziellen, sehr anderen Art, das aber gerade aus dem speziellen Thema seinen besonderen Reiz zieht und neben einem Einblick ins Thema "psychische Krankheiten" mit dem Drama der Beziehungsunfähigkeit letztlich auch ein Spiegel der vereinsamten modernen Gesellschaften ist. Grandios, aber vorsichtig: Der Film ist so schwermütig wie seine Protagonistin.



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