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asianfilmweb • News-Blog
NEWS-BLOG

28.05.2019 @ 11:24 von (jr) • Kommentar erstellen
SONSTIGES
Eröffnung des 19. Nippon Connection Filmfestival

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Heute startet das 19. Nippon Connection Filmfestival. Sechs Tage lang wird Frankfurt am Main wieder zur heimlichen Hauptstadt Japans. Beim weltweit größten Festival für japanisches Kino werden über 100 Kurz- und Langfilme zu sehen sein, darunter zahlreiche Premieren. Es werden über 70 Filmemacher*innen und Künstler*innen aus Japan erwartet. Rund 50 Workshops, Vorträge, Performances, Ausstellungen und Konzerte bieten einen Einblick in die japanische Kultur jenseits der Kinoleinwand. Aussteller mit Büchern, Filmen und Kunsthandwerk aus Japan sowie authentische kulinarische Spezialitäten vervollständigen das Programm.

Festivaleröffnung
Das Festival wird am 28. Mai um 19:30 Uhr in Anwesenheit der hessischen Staatsministerin Angela Dorn und der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig im Künstlerhaus Mousonturm mit der Deutschlandpremiere von Marriage Hunting Beauty von Akiko Oku feierlich eröffnet. Im Mittelpunkt der Komödie steht eine sympathische Protagonistin, die versucht ihr Glück mittels Online-Dating zu finden. Im Anschluss läuft um 22:30 Uhr die Thriller-Komödie jam des international erfolgreichen Regisseurs Sabu, bei der er virtuos drei Handlungsstränge zusammenführt und fröhlich durch verschiedene Zeitebenen springt.

Zum Auftakt des Kinoprogramms in der Naxoshalle wird um 19:45 Uhr die Europapremiere von From All Corners in Anwesenheit des Protagonisten Fuyuki Shimazu zu sehen sein. Der Dokumentarfilm von Ryusuke Okajima folgt dem Kartonkünstler auf seiner Suche nach bunten Pappkartons, die er in kleine Schätze verwandelt, um die ganze Welt. Um 22:15 Uhr wird eine weitere Europapremiere gezeigt: In Tourism von Daisuke Miyazaki reisen zwei Freundinnen nach Singapur, doch das banale touristische Vergnügen nimmt eine unvorhergesehene Wendung.

Um 21:00 Uhr wird Mutsumi Aragaki aus Okinawa das Publikum im Studio 1 des Mousonturm mit ihrer gefühlvollen Stimme und dem kunstvollen Spiel des traditionellen Saiteninstruments Sanshin begeistern. Der Eintritt zu diesem Kurz-Konzert ist frei. Interessierte können die Sängerin noch einmal am Freitag, den 31. Mai um 21:30 Uhr bei einem längeren Konzert erleben.

Viele Highlights am Festival-Mittwoch
Ein abwechslungsreiches Festivalprogramm wird auch am Mittwoch, den 29. Mai geboten. Der zweite Festivaltag startet um 14:00 Uhr im Mousonturm mit der Deutschlandpremiere von Thicker Than Water von Keisuke Yoshida. Die Hit-Komödie um zwei unterschiedliche Geschwisterpaare beweist: Innerhalb der Familie ist der Grat zwischen Hass und Liebe meist besonders schmal. Im Anschluss um 16:30 Uhr läuft in Anwesenheit des Regisseurs Sho Miyake das atmosphärische Drama And Your Bird Can Sing, das bereits auf der Berlinale gefeiert wurde. Um 21:45 Uhr erzählt Takahisa Zeze in seinem Film The Chrysanthemum And The Guillotine eine vielschichtige Geschichte um Anarchisten und weibliche Sumo-Ringer in den 1920er Jahren.

Im Kino in der Naxoshalle beginnt der Festival-Mittwoch um 14:30 Uhr mit der internationalen Premiere von Life Finds A Way von Hirobumi Watanabe, der 2017 bereits den Nippon Visions Jury Award mit seinem Film Poolsideman gewonnen hat. Um 19:45 Uhr wird Kensei Takahashi die internationale Premiere seines Langfilmdebüts Sea dem Publikum persönlich vorstellen. Darin behandelt er die komplexe Frage von Schuld und Sühne: Hiroshi bezeugt als Jugendlicher die Vergewaltigung einer Klassenkameradin. Jahre später konfrontiert er die Täter mit ihrer Tat. Zum Abschluss um 22:15 Uhr präsentiert Yu Kajino mit Ahum die internationale Premiere seines ruhig erzählten Horrorfilms. In atmosphärisch dichten Schwarz-Weiß-Bildern zeugt der Film davon, wie radioaktive Strahlung einen Menschen zerstören kann.

Am Festival-Mittwoch um 19:30 Uhr wird außerdem im Eingang des Naxos Atelier die Fotoausstellung Der Progress nach Jenseits des in Hamburg, Tokio und Osaka lebenden Künstlers Jumpei Tainaka eröffnet. Der Nippon Connection-Festivalfotograf zeigt bildgewaltige Begegnungen mit Natur und Menschen, bei denen die Zeit still zu stehen scheint. In einem Workshop um 17:00 Uhr wird der Geräuschemacher Goro Koyama einen Einblick hinter die Kulissen einer Filmproduktion geben. Die Teilnehmer vertonen zusammen mit dem Emmy-Gewinner einen Kurzfilm. Ein ganz besonderes musikalisches Highlight ist das Konzert von Haru Nemuri um 22:00 Uhr im Studio 1 des Mousonturm. Dort wird die bekannte Sängerin das Publikum mit ihrem spannenden Mix aus Alternative Rock, Post Rock, Hardcore und Rap begeistern.

Das vollständige Programm und Tickets sind auf der Festival-Webseite verfügbar: NipponConnection.com


TAGS: pressemitteilung, japan, filmfestival

19.03.2019 @ 11:21 von (jr) • Kommentar erstellen
SONSTIGES
20 Jahre Japan-Filmfest Hamburg

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Das Japan-Filmfest Hamburg (JFFH) feiert vom 22. bis zum 26. Mai 2019 seinen 20. Geburtstag. Ein besonderes Jubiläum, das Nihon Media e. V. gemeinsam mit zahlreichen aus Japan angereisten Gästen in seinen Partnerkinos Metropolis, 3001 Kino und im Studio-Kino ausgiebig feiern möchte. Seiner langjährigen Tradition verpflichtet präsentieren das JFFH auch 2019 dem Publikum die kühnsten Visionen des japanischen Gegenwartsfilms.

Das Japan-Filmfest Hamburg in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

2019 kann das JFFH gleich ein doppeltes Jubiläum feiern: Vor 30 Jahren wurde die Städtepartnerschaft zwischen ?saka und Hamburg begründet und vor 20 Jahren fand das erste Japan-Filmfest Hamburg statt. Als das JFFH im Jahr 1999 erstmalig statt fand konnte noch niemand ahnen, welche Entwicklung das Festival nehmen sollte. Zunächst als einmalige Filmreihe geplant wurde dank der Begeisterung einiger Kinoenthusiasten schnell mehr daraus. Es folgten 20 bewegende Festivaljahre, die für alle beteiligten Helfer wie im Fluge vergangen sind. Traditionell im Japan-Monat Mai angesiedelt ist das Festival als fester Bestandteil des Hamburger Kulturkalenders mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Große Namen prägten von Anfang an das Programm des JFFH: Takeshi Kitano, Takashi Miike, Hayao Miyazaki, Hirokazu Koreeda, Sion Sono, Tetsuya Nakashima oder Shunji Iwai. Eine junge Generation von Filmemachern macht sich auch heute in Tokyo, Kyoto und ?saka daran das Kino neu zu erfinden. Und das JFFH bietet dem deutsche Publikum die grossartige Gelegenheit einen Blick in diese Herzkammer des japanischen Gegenwartsfilm zu werfen. Somit versteht sich das Japan-Filmfest Hamburg als kultureller Brückenbauer zwischen Japan und Deutschland und insbesondere zwischen den beiden Partnerstädten Hamburg und ?saka.

Weltpremiere von TUNGUSKA BUTTERFLY eröffnet feierlich das 20. Japan-Filmfest Hamburg

Am 22. Mai wird die Jubiläumsausgabe des JFFH im Metropolis Kino mit der Weltpremiere von TUNGUSKA BUTTERFLY (2019) feierlich eröffnet. Die herzergreifende Geschichte der Freundschaft zwischen einer professionellen Diebin und einem verwahrlosten kleinen Mädchen, von Regisseur Akira Nobi (THE DAY OF ANTS IN THE SKY, FOOL JAPAN: THE ABCS OF TETSUDON), ist ein cineastisches Kleinod bei dem auch die Martial-Arts-Künste von Kultschauspielerin Asami (SUKEBAN BOY, KARATE KILL, GUN WOMAN) nicht zu kurz kommen. Die Premiere von TUNGUSKA BUTTERFLY bildet zugleich den würdigen Abschluss einer außergewöhnlichen Filmkarriere. Asami freut sich mit dem Eröffnungsfilm des 20. JFFH sich persönlich von ihren deutschen Fans verabschieden zu können. Damit ist ein gelungener Start zu einer bunten Festivalwoche garantiert.

Auch zu seinem Geburtstag bleibt sich das JFFH treu und umfasst mit seinem Programm wieder an die 80 aktuelle japanische Produktionen vom abendfüllenden Spielfilm bis zum experimentellen Kurzfilm, darunter zahlreiche Deutschland-, Europa- und Weltpremieren. Ob nun anspruchsvolle Arthaus-Filme in der Noh-Reihe, grell-wilde Genrestreifen in der Naginata-Reihe, farbenfrohe Anime oder die Leichtigkeit der Komödien der Rakugo-Reihe, für jeden Geschmack ist wieder etwas dabei. Mit den vielen erwarteten Gästen aus Japan steht auch bei der Jubiläumsausgabe des JFFH der Austausch zwischen Publikum und japanischen Filmschaffenden im Mittelpunkt.

Mehr zum Programm bald auf www.jffh.de


TAGS: filmfestival, japan, pressemitteilung

WERBUNG

01.02.2019 @ 12:24 von (jr) • Kommentar erstellen
SONSTIGES
Shinya Tsukamoto erhält Nippon Honor Award

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Shinya Tsukamoto, Kultregisseur und Schöpfer des legendären Films TETSUO: THE IRON MAN, wird beim 19. Nippon Connection Filmfestival in Frankfurt am Main mit dem NIPPON HONOR AWARD ausgezeichnet. Der Preis wird zum fünften Mal vergeben und würdigt Persönlichkeiten, die sich auf besondere Weise um das japanische Kino verdient gemacht haben. Shinya Tsukamoto wird den Ehrenpreis persönlich im Rahmen der Abschlussveranstaltung des 19. Nippon Connection Filmfestivals am 2. Juni 2019 um 19:45 Uhr im Künstlerhaus Mousonturm in Empfang nehmen. Sein aktueller Film KILLING, der bereits bei den Filmfestspielen in Venedig gefeiert wurde, wird beim Nippon Connection Filmfestival als Deutschlandpremiere zu sehen sein. Ausserdem werden beim Festival ausgewählte Werke seiner Karriere gezeigt.

Shinya Tsukamoto, 1960 in Tokyo geboren, gilt als Koryphäe des unabhängigen japanischen Kinos. Seinen Weg zum Film begann er als Teenager mit selbstgedrehten 8mm-Filmen, später gründete er eine eigene Theatergruppe und begann 22-jährig einen Job als Werberegisseur. Seinen Durchbruch hatte er 1989 mit TETSUO: THE IRON MAN. Inspiriert von BLADE RUNNER und japanischen Monsterfilmen avancierte das experimentelle Werk zum Kultfilm, der das Publikum auf zahlreichen internationalen Festivals begeistern konnte und viele Regisseure beeinflusst hat.

Tsukamoto ist meist gleichzeitig Autor, Kameramann, Cutter und Hauptdarsteller seiner Filme, die er mit der Produktionsfirma Kaijyu Theater in der Regel auch selbst produziert. Zu seinen bekanntesten Werken gehören TOKYO FIST (1995), A SNAKE OF JUNE (2002) und Vital (2004). Beim Nippon Connection Filmfestival zu Gast war er mit NIGHTMARE DETECTIVE (2007) und KOTOKO (2012). Als Schauspieler arbeitet er oft mit Kultregisseuren zusammen, wie Takashi Mike (DEAD OR ALIVE 2, ICHI THE KILLER) oder Teruo Ishii (BLIND BEAST VS. KILLER DWARF), aber auch mit Hollywoodgrösse Martin Scorsese (SILENCE). Darüber hinaus war er im Publikumserfolg SHIN GODZILLA (2016) zu sehen.

Mit seinem aktuellen Film KILLING (2018) wagte sich Shinya Tsukamoto erstmals an das Samurai-Genre. In den Hauptrollen des Dramas um einen herrenlosen Samurai und eine junge Bäuerin sind Sosuke Ikematsu (THE LAST SAMURAI) und Yu Aoi zu sehen. Tsukamoto wurde jüngst mit dem Mainichi Film Award für die beste Nebenrolle in seinem Film ausgezeichnet.

Alle weiteren Infos zum Festival, das vom 28. Mai bis 2. Juni 2019 in Frankfurt am Main stattfindet, gibt es unter NipponConnection.com


TAGS: filmfestival, japan, pressemitteilung

22.06.2018 @ 11:55 von (jr) • Kommentar erstellen
SONSTIGES
"New Hong Kong Story" - Rollenspiel für Hong Kong-Filmfans!

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Ab sofort ist das Rollenspiel "New Hong Kong Story" erhältlich und in verschiedenen Variationen hier zu bestellen.
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In New Hong Kong Story ist der Spieler ein Schauspieler in einem Hong-Kong-Film. Dabei wechselt die Rolle, die der Schauspieler im Film hat, immer wieder, je nachdem was für ein Szenario der Spielleiter bzw. der Regisseur vorgibt. Ob es sich um einen Wuxia-Film à la Tiger & Dragon oder einen actiongeladenen Triadenfilm im Stil der Hard Boiled-Filme von John Woo handelt, entscheidend ist, dass die Schauspieler in jeder Szene alle Möglichkeiten des Films ausschöpfen. Fulminante Actionszenen werden nicht zuletzt dadurch ermöglicht, dass ein Charakter nicht sterben kann. Sollte einer Rolle etwas zustoßen, steht der Schauspieler für den nächsten Film wieder vor der Kamera.

Das System und der Stil von New Hong Kong Story sind konsequent auf ein einfaches und schnelles Rollenspiel ausgelegt, das ohne komplizierte Regeln oder außergewöhnliche Würfelmechanismen auskommt.

Das Regelwerk
New Hong Kong Story ist ein Rollenspiel ohne Charakterklassen und Erfahrungsstufen. Bei der Erschaffung eines Schauspielercharakters investiert der Spieler Punkte in Attribute, Vorteile, Fertigkeiten und einen Martial Arts Stil. Für einen Film gibt der Regisseur eine Auswahl von Rollen vor, die weitere Vorteile und Fertigkeiten besitzen. Zu einer Rolle können auch ein zusätzlicher Martial-Arts-Stil oder verschiedene Wuxia-Techniken gehören. Im Film kann der Schauspieler auf seine eigenen Fähigkeiten und die der Rolle zurückgreifen.

Action und Kämpfe
Kämpfe in New Hong Kong Story sind in der Regel dynamisch und sehr actionreich. Von Martial-Arts-Kämpfen auf dem Dach eines fahrenden Lastwagens über Kämpfe mit Schwertern, während sich die Schauspieler durch das Blätterdach eines Bambushains verfolgen, bis zum Schusswechsel in einem alten Teehaus, in dem der Darsteller mit zwei Feuerwaffen in den Händen in Zeitlupe Statisten niedermäht, sind der Fantasie der Spieler keine Grenzen gesetzt.

Martial Arts
In New Hong Kong Story gibt es zehn verschiedene Martial-Arts-Stile, beispielsweise Hung Gar Kung Fu, Wu Shu oder Drunken Style Kung Fu. Alle Martial-Arts-Stile lassen sich über fünf Stufen steigern, dabei erlernt man je Stufe neue Techniken.
Alle Techniken sind den Original-Kampfstilen entnommen, sodass sich das Flair der Hong-Kong-Filme einfach an den Spieltisch transportieren lässt.

Wir verlosen ein Regelwerk in der Standard Edition. Einfach hier teilnehmen!


TAGS: rollenspiel, hong kong

03.05.2018 @ 12:17 von (jr) • Kommentar erstellen
SONSTIGES
18. Nippon Connection Filmfestival: Das Programm steht!

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Das Programm des 18. Japanischen Filmfestivals Nippon Connection in Frankfurt am Main ist komplett! Vom 29. Mai bis 3. Juni 2018 kann das Publikum beim weltweit größten Festival für japanisches Kino über 100 neue Kurz- und Langfilme entdecken - von Blockbustern und Anime bis hin zu Independent- und Dokumentarfilmen. Fast alle Filme werden als Deutschland-, Europa-, internationale oder Weltpremiere zu sehen sein. Ein vielfältiges Rahmenprogramm bietet rund 50 spannende Kulturveranstaltungen abseits des Kinosaals. Zahlreiche japanische Filmschaffende, Musiker*innen und Künstler*innen werden beim Festival zu Gast sein. Als Ehrengast wird die renommierte japanische Schauspielerin Shinobu TERAJIMA den NIPPON HONOR AWARD 2018 erhalten. Die Veranstaltungen finden in den beiden Festivalzentren Künstlerhaus Mousonturm und Theater Willy Praml in der Naxoshalle sowie an vier weiteren Orten in Frankfurt am Main statt.

Die Programmübersicht (Stand: 30. April 2018):

NIPPON CINEMA
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Bamy von Jun TANAKA, J 2017
Birds without Names (Kanojo ga sono na o shiranai toritachi) von Kazuya SHIRAISHI, J 2017, DP
The Blood of Wolves (Koro no chi) von Kazuya SHIRAISHI, J 2018, DP
The City of Betrayal (Uragiri no machi) von Daisuke MIURA, J 2016, DP
Dear Etranger (Osanago warera ni umare) von Yukiko MISHIMA, J 2017, DP
Destiny: The Tale of Kamakura (Destiny Kamakura monogatari) von Takashi YAMAZAKI, J 2017, DP
Enokida Trading Post (Enokida boekido) von Ken IIZUKA, J 2017, WP
Flower and Sword (Hana ikusa) von Tetsuo SHINOHARA, J 2017, DP
Foreboding (Yocho sanpo suru shinryakusha gekijoban) von Kyoshi KUROSAWA, J 2018
Hanagatami von Nobuhiko OBAYASHI, J 2017, DP
Moon and Thunder (Tsuki to kaminari) von Hiroshi ANDO, J 2017, EP
Mori, The Artists Habitat (Mori no iru basho) von Shuichi OKITA, J 2018, DP
Oh Lucy! von Atsuko HIRAYANAGI, J 2017, DP
Outrage Coda (Autoreiji saishusho) von Takeshi KITANO, J 2017
Pumpkin and Mayonnaise (Kabocha to mayonezu) von Masanori TOMINAGA, J 2017, EP
Recall (Sora tobu taiya) von Katsuhide MOTOKI, J 2018, EP
River's Edge von Isao YUKISADA, J 2018
Occult Bolshevism (Reiteki borisheviki) von Hiroshi TAKAHASHI, J 2017, EP
The Third Murder (Sandome no satsujin) von Hirokazu KOREEDA, J 2017, DP
Tremble All You Want (Katte ni furetero) von Akiko OKU, J 2017, DP
We Are (Ao no kaerimichi) von Michihito FUJII, J 2017, WP
Special Screening: Blue Film Woman (Boru firumo no onna) von Kan MUKAI, J 1969
Special Screening: Vibrator von Ryuichi HIROKI, J 2003

NIPPON ANIMATION

Lu Over the Wall (Yoake tsugeru Ru no uta) von Masaaki YUASA, J 2017, DP
Mary and the Witch's Flower (Meari to majo no hana) von Hiromasa YONEBAYASHI, J 2017
Mutafukaz von Shojiro NISHIMI und Guillaume Renard, J / F 2017
The Night Is Short, Walk On Girl von Masaaki YUASA, J 2017, DP
Violence Voyager von Ujicha, J 2017, EP
The Boy and the Beast (Bakemono no ko) von Mamoru HOSODA, J 2015
Tokyo University of the Arts: Animation
Music of the Visual World: Japanese Indie Animated Shorts

NIPPON VISIONS

Breath of Rokkasho (Ikizuku) von Bunyo KIMURA, J 2017, IP
Cyclops (Kyukuropusu) von Norichika OBA, J 2018, IP
The Hungry Lion (Ueta raion) von Takaomi OGATA, J 2017, DP
Ice Cream and the Sound of Raindrops (Aiso to amaoto) von Daigo MATSUI, J 2017, EP
The Name (Namae) von Akihiro TODA, J 2017, DP
The Night I Swam (Oyogisugita yoru) von Damien Manivel und Kohei IGARASHI, J / F 2017, DP
Noise von Yusaku MATSUMOTO, J 2017
One Cut of the Dead (Kamera o tomeru na!) von Shinichiro UEDA, J 2017,
Party 'Round the Globe (Chikyu wa omatsurisawagi) von Hirobumi WATANABE, J 2017, DP
Passage of Life (Boku no kaeru basho) von Akio FUJIMOTO, J / MYA 2017, DP
Strange Fruit: Shorts
Top Knot Detective von Dominic Pearce und Aaron McCann, AUS 2016
Wilderness (Part 1 & 2) (Aa, koya - zempen?kohen) von Yoshiyuki KISHI, J 2017, EP

NIPPON DOCS

Danchi Woman von Akiko SUGIMOTO, J 2017, EP
A Free Man (Jiyujin) von Andreas Hartmann, J / D 2017
Inland Sea (Minatomachi) von Kazuhiro SODA, J / USA 2018
Japan Institute of the Moving Image: Short Docs
Love and Wolbachia (Koi to borubakia) von Sayaka ONO, J 2017, IP
Of Love & Law von Hikaru TODA, J / UK / F 2017, DP
Ramen Heads von Koki SHIGENO, J 2017, DP
Trace of Breath (Iki no ato) von Haruka KOMORI, J 2017, DP
Zen and Bones (Zen to hone) von Takayuki NAKAMURA, J 2016, EP
Exclusive Screenings by NHK WORLD-JAPAN:
Tsuroku's Tea Journey von Keiko MATSUDA, J 2016
Living Ninja Legend von Fuyuhiko NISHI, J 2016
Kurara: The Dazzling Life Of Hokusai's Daughter von Taku KATO, J 2017, DP

NIPPON RETRO

Kiru von Kenji MISUMI, J 1962
On the Road Forever (Mushuku mono) von Kenji MISUMI, J 1964
Red Peony Gambles Her Life (Hibotan akuto - Hanafuda shobu) von Tai KATO, J 1969
Samurai Rebellion (Joiuchi: Hairyo tsuma shimatsu) von Masaki KOBAYASHI, J 1967
Sword of Doom (Daibosatsu toge) von Kihachi OKAMOTO, J 1966
Thirteen Assassins (13 nin no shikaku) von Eiichi KUDO, J 1963
Yojimbo von Akira KUROSAWA, J 1961
Sanjuro (Tsubaki Sanjuro) von Akira KUROSAWA, J 1962
Special Screening: Kurama Tengu von Teppei YAMAGUCHI, J 1928

DP: Deutschlandpremiere / EP: Europapremiere / IP: Internationale Premiere / WP: Weltpremiere

NIPPON CULTURE
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Konzerte und Partys
Eröffnungslounge mit DJ Chris MaGee und Shakuhachi-Konzert / Nippon Live on Stage: Tim & Puma Mimi und Melted Moon / Nippon Live on Stage: Hatobako / Nippon Open Air: Jim Franklin und Hiroko Sugino, Melted Moon, Die Yamasakis, Duo Fuga / Rudel-Karaoke + Contest

Kulinarisches
Nippon Filmdinner / Nippon Filmfrühstück / Sake-Lounge / Teelounge & Café / Oishii Ramen-Lounge / Japanische Snacks & Getränke

Workshops
Taiko - Japanische Trommeln / Nihon Buyo - Japanischer Tanz / Shakuhachi - Japanische Bambusflöte / Einführung in die japanische Sprache / Mangas übersetzen / Amitsu & Matcha-Cider / Furoshiki - Japanische Knotentechnik / Ikebana / Kirigami-Papercut / Aikido / Kendama / Subtitling-Workshop / Shogi - Japanisches Schach / Tee-Zeremonie

Performances
Nihon Buyo - Japanischer Tanz / Taiko - Japanische Trommeln / Shakuhachi / Benshi - Stummfilmerzähler

Vorträge und Podiumsdiskussionen
Lernt von den Deutschen das produktive Arbeiten / Soziale Minderheiten in Japan: Ainu / Sayonara Atomkraft. Proteste in Japan nach "Fukushima" / New Godzilla, Old Trauma - Japanese Cinema Post Fukushima / Japan für Reiselustige / Spirit of the Times and the Women Portrayed in Films and Songs / My Crazy Love for Japanese Camp / Meiko Kaji Unchained / Banzai! Japanese Cult Movie Posters / Podiumsdiskussion: Mit Japan Dokumentarfilme Produzieren / Filmemachergespräche

Ausstellung
Matthieu Zellweger: The Art of Sake Brewing

Sonstiges
Nippon Heimkino / Nippon Yatai - Japanischer Markt / Game Center / Nippon BookCrossing / Shiatsu-Massage / Origami / Manga-Porträts / Rajio Taiso - Japanische Radio-Gymnastik / Studio MAKY

NIPPON KIDS

Origami / Kamishibai - Japanisches Papiertheater / Kochkurs - Pausenbrot auf Japanisch / Nadelfilz-Workshop / Koinobori-Workshop / Kompositionsworkshop / Kids-Film: MARY AND THE WITCH'S FLOWER

Gäste (Stand: 30. April 2018):
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Shinobu TERAJIMA (NIPPON HONOR AWARD-Preisträgerin; Schauspielerin THE CITY OF BETRAYAL, DEAR ETRANGER, OH LUCY!, VIBRATOR)
Isao YUKISADA (Regisseur RIVER'S EDGE; Jury NIPPON VISIONS JURY AWARD)
Kiyohiko SHIBUKAWA (Schauspieler ENOKIDA TRADING POST)
Masanori TOMINAGA (Regisseur PUMPKIN AND MAYONNAISE)
Akiko OKU (Regisseurin TREMBLE ALL YOU WANT)
Hiroshi TAKAHASHI (Regisseur OCCULT BOLSHEVISM)
Emina KONDO (Schauspielerin OCCULT BOLSHEVISM)
Tomomi KONO (Schauspielerin OCCULT BOLSHEVISM)
Michihito FUJII (Regisseur WE ARE)
Jun TANAKA (Regisseur BAMY)
Shuichi OKITA (Regisseur MORI, THE ARTIST'S HABITAT)
Yukiko MISHIMA (Regisseurin DEAR ETRANGER)
Takuto TANAKA (Komponist DEAR ETRANGER)
Daigo MATSUI (Regisseur ICE CREAM AND THE SOUND OF RAINDROPS)
Urara MATSUBAYASHI (Schauspielerin HUNGRY LION)
Shinichiro UEDA (Regisseur ONE CUT OF THE DEAD)
Koji ICHIHASHI (Produzent ONE CUT OF THE DEAD)
Kohei NAKAYAMA (Regisseur DEEP TASTES)
Katsuhiko KOMINE (Produzent DEEP TASTES)
Mizuho MISATO (Schauspielerin DEEP TASTES)
Ryoka NEYA (Schauspielerin DEEP TASTES)
Haruka KOMORI (Regisseurin TRACE OF BREATH)
Takeshi HATA (Cutter & Associate Producer OF LOVE & LAW; Produzent TRACE OF BREATH)
Seiko KATO (Produzentin DANCHI WOMAN)
Hikaru TODA (Regisseurin OF LOVE & LAW)
Sayaka ONO (Regisseurin LOVE AND WOLBACHIA)
Takaharu YASUOKA (Dozent und Produzent JAPAN INSTITUTE OF THE MOVING IMAGE: SHORT DOCS)
Taku AOYAGI (Regisseur THE ROAD HE WALKS: A STORY OF HE-KUN)
Mitsumasa YAMANOME (Kameramann THE ROAD HE WALKS: A STORY OF HE-KUN)
Takayuki NAKAMURA (Regisseur ZEN AND BONES)
Kaizo HAYASHI (Produzent ZEN AND BONES)
Andreas Hartmann (Regisseur A FREE MAN)
Hiromi AIHARA (Jury NIPPON VISIONS JURY AWARD)
Daniel Otto (Jury NIPPON VISIONS JURY AWARD)
Markus Nornes (Podiumsdiskussion)
Yuichi MATSUMOTO (TOKYO UNIVERSITY OF THE ARTS; Filmmusik-Workshop)
Ichiro KATAOKA (Benshi KURAMA TENGU)
Jörg Buttgereit (Nippon Heimkino)
Stephan Holl (Rapid Eye Movies, Einführung BLUE FILM WOMAN)
Peter Schulz (Rapid Eye Movies, Einführung BLUE FILM WOMAN)
Tom Mes (Vortrag Meiko KAJI)
Luk van Haute (Moderation)
Maggie Lee (Moderation)
u.v.m.


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26.04.2018 @ 12:10 von (jr) • Kommentar erstellen
SONSTIGES
10.-20.05.: 3. Anime Berlin Festival - das Kino von morgen?

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Elf Tage vom 10. bis 20. Mai feiert das Anime Berlin Festival im Babylon zum dritten Mal die große Vielfalt der Anime Filmkultur mit Premieren, Previews, neuen Animes, Klassikern, Maid-Café, Artist Alley und Mitmachangebote für Fans und Interessierte. Anime ist das Kino von morgen, wird es vielleicht einmal die dominierende Rolle im Filmgeschäft übernehmen, da Computeranimation mehr zu leisten vermag als reale Schauspieler? Mit seiner eigenen Ästhetik und seinem magischen Bildersog überrascht es mit neuen, bisweilen verstörenden Welten und verhandelt relevante Themen wie z.B. künstliche Intelligenz, Trauma- und Vergangenheitsbewältigung, die so im Realfilm nicht möglich sind. Damit berührt es zutiefst die Realität und die Phantasie der Zuschauer.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das handgezeichnete, japanisch-russisch-koreanische gesprochene Anime "Giovannis Island" (2014): Ein Film über Verlust der Heimat und der Familie durch Krieg, den das Festival als Berlin-Kinopremiere präsentiert. Ähnlich wie der Klassiker "Die letzten Glühwürmchen" (1988) erzählt dieses Anime eine wahre Geschichte aus der unmittelbaren japanischen Nachkriegszeit. Ursprünglich war es als Real-Spielfilm geplant. Seine tiefe, menschliche Wahrheit und Emotionalität kann es tatsächlich nur als Anime erreichen. Das Leben der Brüder Junpei und Kanta ändert sich schlagartig mit der Besetzung ihrer Insel durch die Rote Armee. Es bleibt ihnen ihre Phantasiewelt auf den Spuren ihres - in Japan berühmten - Lieblingsbuchs "Night on the Galactic Railroad" und ihrer neuen Freundschaft zu dem russischen Mädchen Tanja. Anime Berlin zeigt auch die erste Anime-Adaption von "Night on the Galactic Railroad" (1985) von Gisaburo Sugii, ein Meilenstein der Animegeschichte mit Zwischentiteln in Esperanto (OmU)!

Ganz anders der Eröffnungsfilm "Mutafukaz" am 10. Mai um 19 Uhr, der actiongeladene, urbane, mit Hip Hop Beats forcierte Unterhaltung verspricht. Hier trifft die französische auf die japanische Animationskultur, bereichert durch die ambivalente Faszination des Regisseurs Guillaume Renard aka RUN für Los Angeles. Aus ihr kreiert RUN den Moloch Dark Meat City mit den drei Loosern Angelino, Vinz und Willy. Ko-Regisseur und Lead Animator ist Shojiro Nishimi, u.a. Animationsregisseur von "Tekkonkinkreet" und Animator von "Akira". Produziert haben das berühmte Studio 4°C ("Mind Game", "Animatrix") und Ankama. Der französische Kinostart ist am 23. Mai.
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Ein Mix aus Mystery, Action und Humor bietet die Deutschlandpremiere des Movies "Servamp: Alice in the Garden" (11.05. 19:30) zur "Servamp" Vampir-Serie, kurz nach dem japanischen Kinostart am 7. April. Die sieben Todsünden, verwandelt in possierliche Tiere, nisten sich in das Leben von Teenagern ein und bieten als Servamps ihre zweifelhafte Hilfe an: Die Katze Sleepy Ash, als Verkörperung der Trägheit, frisst alle Vorräte ihres Herrn Mahiru auf. Worin hilft wohl die Wollust, "All of Love", dem Jungen Misono?

Die Anime Berlin Festivalbesucher haben zudem die Gelegenheit, in einer 12-minütigen Preview schon erste Szenen des Kinofilms "No Game No Life: Zero" vor dem Kinostart am 7. Juni zu sehen (zusammen mit "Digimon Adventure tri. -Chapter 4: Lost"). Weitere Berlin-Kinopremieren: "Ancien und das magische Königreich" von Regisseur Kenji Kamiyama ("Ghost in the Shell: Stand Alone Complex") sowie der emotional bewegende Kurzfilm ?Pigtails? der angesehenen Production I.G über den symbolisch verschlüsselten, ganz ungewöhnlichen Umgang mit Fukushima. Auch der Millionenhit "Your name" bezieht sich, wenn auch nicht explizit so benannt, auf die Fukushima-Katastrophe.

Regisseur Mamoru Oshii (* 08.08.1951) ist im vergangenen Jahr auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden durch das prominent mit Scarlett Johansson besetzte US-Remake seines wegbereitenden Animes "Ghost in the Shell". Anime Berlin zeigt zwei weitere Schlüsselwerke des Regisseurs auf der großen Leinwand: Den Science Fiction "Patlabor 1" aus dem Jahr 1989 mit aktuellen Themen wie der Übernahme der Herrschaft durch Computer und autoritäre Regierungen bzw. Organisationen: Ein Virus lässt die gigantischen, humanoiden Roboter Amok laufen. Eigentlich sollen sie wegen des steigenden Meeresspiegels das umstrittene Babylon-Projekt in der Tokioer Bucht bauen. In diesem Mecha Anime findet Oshii zu seinem allegorischen Stil. Er selbst bezeichnet den Film als einen Wendepunkt in seiner Karriere: "In retrospect, Patlabor for me was a major film in many ways [in that] it became my turning point. I know that I am what I am today because of Patlabor." (pastemagazine.com)

"Jin Roh: The Wolf Brigade" (1999, Drehbuch: Mamoru Oshii) mit seinen 80.000 handgezeichneten Cels und drei Jahren Produktionszeit erlaubt sich einen Zeiten-Mix, ein Sci Fi Rotkäppchen-Märchen und Politthriller mit einer alternativen Vergangenheit für Japan. Zehn Jahre nach dem zweiten Weltkrieg wird Japan nach dem Sieg von Nazi-Deutschland mit eiserner Hand regiert und hat mit Terror und Selbstmordattentätern zu kämpfen. "A masterpiece, as can be expected with anything coming from Production IG ... is a must see... and maybe you should watch it twice, just so that you can understand it.? (animenewsnetwork.com)

Anime Berlin ehrt weitere bedeutende Regisseure verschiedener Generationen: Hayao Miyazaki (*05.01.1941) mit 20 Jahre "Prinzessin Mononoke", den kürzlich verstorbenen Studio Ghibli-Mitbegründer Isao Takahata (29.10.1935-05.04.2018) mit seinem letzten Anime ?Die Legende der Prinzessin Kaguya?, ?Manga-Gott? Osamu Tezuka (03.11.1928-09.02.1989) zu seinem 90. Geburtstag mit den Previews der neudigitalisierten "1001 Nacht" und "Kleopatra", Tezukas & Miyazakis Weggefährte Gisaburo Sugii (*20.08.1940) mit "Die Geschichte von Prinz Genji", "Night on the Galactic Railroad" und der Doku "Animation Maestro Gisaburo" sowie Auteur Hideaki Anno (*22.05.1960) mit dem ebenso vielgeliebten wie -gehassten "Evangelion 1.11-3.33", einem rätselhaften Hieronymus Bosch Höllengemälde katapultiert in ein Sci Fi Mecha Anime.

Der Westen durch die Brille Japans: Wie ein Spiegel der wechselseitigen Beeinflussung der japanischen und der westlichen Popkultur sind die ausgewählten Festivalfilme und deren Blick in die Zukunft oder in die Vergangenheit, aber auch in für Asien ferne Kulturen wie Europa und exotische Religionen wie das Christen- und Judentum. Passenderweise fällt der Festivalbeginn zusammen mit dem Kinostart des Japan-Animationsfilms "Isle of Dogs - Ataris Reise" von Wes Anderson, der u.a. den Ghibli-Regisseur Hayao Miyazaki als seine Inspirationsquelle sieht.

Fast alle für das Festival ausgewählten Animes wenden sich explizit an ein erwachsenes Publikum, wenige sind für Kinder gedacht. Die Genres reichen von Urban Actioners ("Mutafukaz"), Mecha Anime ("Evangelion"), Magical Girl ("Ancien und das magische Königreich"), Gender Bender ("Your Name"), Historical ("Giovannis Island"), Sci Fi ("Paprika"), Vampire ("Servamp: Alice in the Garden") und Adult ("1001 Nacht", "Prinz Genji").

Sektion "Anime Korea": Die Anime Industrie ist stark mit Korea verbunden, wichtige Animationsbereiche werden dort - fern von der Aufmerksamkeit der Anime Fans - ausgeführt, wie z.B. die Beteiligung des koreanischen Studios DR Movie in "Giovannis Island". Das Babylon Festival präsentiert in Zusammenarbeit mit der Botschaft der Republik Korea und dem Seoul International Cartoon & Animation Festival (SICAF) diese kleine Sektion mit dem Publikumshit "Liefi - Ein Huhn in der Wildnis" (16.05. die Autorin Frau Hwang Seon Min zu Gast), mit der ersten koreanischen Farbanimation "Hong Gildong" (1967) und weiteren Kurzfilmen.

Alle weiteren Infos unter http://babylonberlin.de/anime.htm


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09.04.2018 @ 13:53 von (jr) • Kommentar erstellen
SONSTIGES
Das 19. JFFH: Zeichentrick ist nicht genug...

Vom 23. bis zum 27.05.2018 präsentiert das 19. Japan-Filmfest Hamburg (JFFH) in den Partnerkinos Metropolis Kino, 3001 Kino und im Studio- Kino die neuesten Filmproduktionen aus Japan. Das bedeutet für Freunde des fernöstlichen Kinos: fünf Tage cineastischer Hochgenuss! Die streng limitierten Dauerkarten können schon jetzt vorbestellt werden: https://jffh.de/tickets/
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Japans bunte Welt der Manga- und Anime-Realverfilmungen

2018 steht das JFFH ganz im Zeichen von Manga- und Anime-Realverfilmungen. Die schillernden Weltentwürfe der japanischen Comic-Künstler und Trickfilmstudios umfassen alle nur denkbaren Filmgenres, von der düsteren Science-Fiction-Dystopie über epische Historiendramen und Fantasy-Abenteuer bis hin zu atemloser Action und gefühlvoller Romantik. Diese bunte Vielfalt des japanischen Comics und Animationsfilms bietet für Filmprojekte eine schier unerschöpfliche Inspirationsquelle. Die Entwicklungen im Bereich der Spezialeffekte und Computeranimation ermöglichten es jedoch erst jetzt, selbst kühnste Zeichentrickvisionen in glaubhafte Realfilmbilder zu übertragen. Auch die im Vergleich zu Hollywood niedrigen Budgets spielen heutzutage kaum noch eine Rolle und können die japanischen Filmemacher in ihrer Begeisterung für das Fantastische nicht aufhalten. Ganz im Sinne unseres Schwerpunktes eröffnen wir unser Filmfest 2018 daher mit einem echten Genrehöhepunkt, der Europapremiere der Anime-Realverfilmung Gintama (Trailer: https://youtu.be/fH91vsKfOzs) von Regisseur Yuichi Fukuda. Aber auch japanisches Blockbusterkino darf nicht fehlen wie z. B. der neueste Ableger der erfolgreichen Death-Note-Reihe: Death Note: Light Up the New World (https://youtu.be/HWhqOBJfU-E) von Shinsuke Sato oder der lang erwartete Horror-Fantasy-Actionfilm Tokyo Ghoul (https://youtu.be/UTtAJfNV86A) von Kentar? Hagiwara nach dem gleichnamigen Manga-Bestseller von Sui Ishida. Weitere Highlights sind z. B. die Realverfilmung des Vampirhorror-Animes Blood C: Asura Girl (A Blood-C Tale) (https://youtu.be/EAj2UqLEngc) von Shutaro Oku, das grimmige Polizei-Actiondrama Dias Police: Dirty Yellow Boys (https://youtu.be/gyqUXG0D3Do) von Kazuyoshi Kumakiri (u. a. Hole in the Sky, Sketches of Kaitan City) nach der gleichnamigen Manga-Serie von Takashi Nagasaki sowie das bitterböse Unterweltdrama Zebra (https://youtu.be/qQhQvUIG5xw) nach dem Bestseller-Manga ?Shimauma? von Fumio Obata. Voller Spannung erwarten die Fans natürlich den neuesten Streich von Kultregisseur Mamoru Oshii (Ghost in the Shell), das Psycho-Mystery-Drama Nowhere Girl (https://youtu.be/b_yPD7rq0Ik), in dem das Mobbing eines traumatisierten und hochbegabten Mädchens in eine Katastrophe mündet.

Eröffnungsfilm des 19. JFFH 2018 - Gintama von Regisseur Yuichi Fukuda als Europapremiere

Feierlich eröffnet wird das 19. JFFH am 23. Mai 2018 mit der Europapremiere von Gintama (2017) des Regisseurs Yuichi Fukuda (HK: Hentai Kamen, Josh?zu). Mit der quietschbunten Anime-Realverfilmung nach dem Erfolgsmanga von Hideaki Sorachi, der von einem durch außerirdische Invasoren besetzten feudalen Japan handelt, setzt der Regisseur neue Maßstäbe. Die rasant inszenierte Samurai-Fantasy-Action-Komödie im Sci-Fi-Setting verweigert sich erfolgreich jeden Schubladendenkens. Ein launig absurder Genrehybrid, der einen gelungenen Start zu einer bunten Festivalwoche garantiert.

Etwa 90 aktuelle Kinoproduktionen aus Japan zum Teil als Weltpremiere in Hamburg

Auf dem 19. JFFH findet die ganze Genrevielfalt einer jungen, wagemutigen Filmemachergeneration ihren angemessen Platz. Aktuelle Produktionen vom abendfüllenden Spielfilm bis zum experimentellen Kurzfilm ermöglichen einen Einblick in die ganze kreative Bandbreite des japanischen Gegenwartskinos. Das spannende Historiendrama Tatara Samurai von Yoshinari Nishikori erzählt die Geschichte eines idealistischen jungen Mannes, der beschließt, den Weg des Schwertes zu gehen. Doch als die Angst ihn beim ersten Kampf lähmt, flieht er zurück zu seiner Familie. Hier aber stößt er auf den Beginn eines neuen Zeitalters. Die Dorfbewohner beschließen, die Heimat mit Hilfe von Schusswaffen vor Überfällen zu verteidigen. Acht Jahre nach dem Massenmord durch einen LKW-Fahrer im Tokioter Stadtteil Akihabara begleitet Yusaku Matsumoto mit seinem intensiven Dokudrama Noise den Alltag von drei jungen Leuten, deren Lebensweg auf unterschiedliche Weise mit den schrecklichen Ereignissen des Jahres 2008 verknüpft ist. Ein düsteres, experimentell gefilmtes Großstadtportrait, das unter die Haut geht. Das intensive Familiendrama Vigilante von Yu Irie (SR: Saitama no rappa, Confession of Murder) erzählt die Geschichte dreier Brüder, die sich nach dem Tod ihres Vaters ihrer gemeinsamen Vergangenheit stellen müssen. Mit der Deutschlandpremiere von Kanazawa Shutter Girl zeigen wir Kotaro Terauchis (Shorin rojo, Boys Love gekijouban) Fortsetzung des 2014 erfolgreich auf dem 15. JFFH gelaufenen Tokyo Shutter Girl. In unserem Festivalprogramm dürfen selbstverständlich auch nicht die neuesten Filmprovokationen des japanischen Regie-Berserkers Sion Sono (Suicide Circle, Love Exposure, Guilty of Romance, Tag) fehlen. Mit Virgin Psychics, Tokyo Vampire Hotel und Antiporno zeigen wir gleich drei seiner jüngsten Werke. Für die Freunde des japanischen Genrekinos können wir 2018 darüber hinaus zahlreiche weitere Highlights ankündigen: Der Kampf der Titanen, Riesenroboter gegen Monsteraliens, gewürzt mit ein wenig Zeitreisechaos, mehr braucht es nicht für den ultimativen Science-Fiction-Actionstreifen Brave Storm (2017) von Junya Okabe. Dank liebevoll handgemachter Computertricks gerät dabei das niedrige Budget fast in Vergessenheit. Mit Tetsudon: The Kaiju Dream Match bringen wir den ultimativen Kaij? Eiga nach Hamburg, die vielleicht wahnwitzigste Monster-Film-Groteske der japanischen Filmgeschichte. Über 28 Regisseure taten sich zusammen, um dieses gigantomanische Spektakel möglich zu machen. Hervorzuheben ist dabei der letztjährige Ehrengast des JFFH, Special-Effects-Künstler und Regisseur Yoshihiro Nishimura (Kodoku Meatball Machine), der mit dem Kurzfilm Yellow Road einen weiteren Genrekracher zum Programm des 19. JFFH beisteuert. Klassischen atmosphärischen Geisterhorror in der Tradition von Pulse (Kairo) oder Ju-On bietet hingegen Bamy (2016) von Jun Tanaka. Mit unseren aberwitzigen, jeder Vernunft abschwörenden Genre-Granaten ist damit gute Stimmung im Kinosaal garantiert.

Animationsfilme auf dem 19. Japan-Filmfest Hamburg

Auch auf dem 19. JFFH geben wir natürlich dem japanischen Trickfilm den Platz, der ihm gebührt. Hervorzuheben ist dabei sicherlich Your Name, das neueste Meisterwerk von Makoto Shinkai (u. a. The Place Promised in Our Early Days, 5 Centimeters Per Second), ein romantisches Science-Fiction-Fantasy-Epos, das seit seiner Veröffentlichung 2017 einen beispiellosen Siegeszug um den Erdball angetreten hat. Mittlerweile ist Your Name zum erfolgreichsten Anime der japanischen Filmgeschichte avanciert und erhält natürlich auch auf dem JFFH seine angemessene Würdigung. Als besonderes Highlight können wir außerdem die düstere Science-Fiction-Dystopie Blame (2017) von Hiroyuki Seshita nach dem Kult-Manga von Tsutomu Nihei ankündigen. Killys Jagd nach den legendären Netzwerkgenen in einem gigantischen Technikfriedhof zählt zu den modernen Klassikern des Cyberpunks. Mit dem romantischen Drama Fireworks (2017) von Akiyuki Shimb? (u. a. Tsukuyomi, Puella Magi Madoka Magica) präsentieren wir darüber hinaus ein weiteres Anime-Meisterwerk.

2018 umfasst das JFFH-Programm wieder rund 90 aktuelle japanische Produktionen vom abendfüllenden Spielfilm bis zum experimentellen Kurzfilm, darunter zahlreiche Deutschland-, Europa- und Weltpremieren. Ob nun anspruchsvolle Arthaus-Filme in der Noh-Reihe, grell-wilde Genrestreifen in der Naginata-Reihe, farbenfrohe Anime oder die Leichtigkeit der Komödien der Rakugo-Reihe, für jeden Geschmack ist wieder etwas dabei. Mit unseren vielen Gästen aus Japan steht auch auf dem 19. JFFH der Austausch zwischen Publikum und japanischen Filmschaffenden im Mittelpunkt des Festivals.


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23.03.2018 @ 12:28 von (jr) • Kommentar erstellen
SONSTIGES
18. Nippon Connection Filmfestival: Erste Programmhighlights

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Vom 29. Mai bis 3. Juni 2018 findet in Frankfurt am Main zum achtzehnten Mal das Nippon Connection Filmfestival statt. Das weltweit größte Festival für japanischen Film bietet mit über 100 Kurz- und Langfilmen vielfältige und spannende Einblicke in die japanische Filmkunst. Rund 60 Filmschaffende und Künstler*innen aus Japan sind selbst vor Ort, um ihre Werke dem hiesigen Publikum vorzustellen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bietet den Besucher*innen die Möglichkeit, weitere Facetten der japanischen Kultur zu entdecken. Hauptveranstaltungsorte sind das Künstlerhaus Mousonturm und das Theater Willy Praml in der Naxoshalle.

Kino-Highlights
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Beim Nippon Connection Festival sind zahlreiche Filme zum ersten Mal in Deutschland auf der Leinwand zu sehen. So zeichnet Regie-Veteran Nobuhiko Obayashi in Hanagatami ein vielschichtiges, stilistisch außergewöhnliches Panorama über eine Gruppe von Jugendlichen im Japan der 1940er Jahre. In dem Krimi-Drama The Third Murder von Hirokazu Koreeda brilliert Koji Yakusho, Preisträger des Nippon Honor Award 2017, in seiner Rolle als zum Tode verurteilter Mordverdächtiger. Die Kleinstadtkomödie Enokida Trading Post von Ken Iizuka besticht durch lakonischen Humor und ein charmantes Lokalkolorit. Hauptdarsteller Kiyohiko Shibukawa wird bei der Weltpremiere des Films in Frankfurt zu Gast sein. Takashi Yamazaki entführt das Publikum in Destiny: The Tale of Kamakura in eine fantastische Welt voller romantischer Abenteuer. Zu den weiteren Highlights gehört Isao Yukisadas düsteres Coming-of-Age-Drama River?s Edge, das bei der diesjährigen Berlinale mit einem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet wurde. Mit Outrage Coda legt Publikumsliebling Takeshi Kitano den lange erwarteten dritten Teil seiner Yakuza-Saga vor. Nachwuchsregisseur Jun Tanaka entwirft in Bamy eine visuell eindrucksvolle und atmosphärische Horror-Story.

Animationsfilme
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Alle Liebhaber*innen des ausgefallenen Animationsfilms dürfen sich auf die zwei neuesten Werke von Masaaki Yuasa freuen: Lu Over the Wall und The Night Is Short, Walk On Girl greifen in rauschhaften Bildern märchenhafte und mysteriöse Geschichten auf. Beide Filme werden beim Festival als Deutschlandpremiere gezeigt. Auch die japanisch-französische Koproduktion Mutafukaz von Shojiro Nishimi und Guillaume Renard hält sich von gängigen Anime-Klischees fern und bietet ein actionreiches Szenario mit sozialkritischen Untertönen.
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Historische Raritäten

Der japanische Stummfilm Kurama Tengo von Teppei Yamaguchi (1928) wird beim Nippon Connection Festival nicht nur mit live eingespielter musikalischer Untermalung, sondern auch mit narrativer Begleitung durch den Benshi (Filmerzähler) Ichiro Kataoka aufgeführt werden. Eine weitere Kino-Rarität ist die Vorführung des erotischen Pink Films Blue Film Woman von Kan Mukai (1969) in einer von Rapid Eye Movies restaurierten Fassung.

Neue Programmreihe NIPPON DOCS

Einen besonderen Schwerpunkt des Filmprogramms bildet die neue Programmreihe NIPPON DOCS, die vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain unterstützt wird. Engagierte Dokumentarfilmemacher*innen präsentieren in ihren Werken kritische Perspektiven auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen in Japan. Hikaru Toda beleuchtet in ihrem preisgekrönten Film Of Love & Law die Situation von Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Familiengeschichte von den als anerkannt geltenden sozialen Normen abweichen. Haruka Komori hat für ihren Film Trace of Breath über mehrere Jahre hinweg den Besitzer einer Gärtnerei in einer 2011 vom Erdbeben und Tsunami zerstörten Kleinstadt im Nordosten Japans besucht. Dabei ist ein warmherziges Porträt eines Menschen, der die Hoffnung nicht aufgibt, entstanden. Auch Kazuhiro Soda ist für sein Filmprojekt in die Provinz gegangen: In Inland Sea beobachtet der Regisseur das Leben in einer kleinen japanischen Hafenstadt, die zunehmend nur noch von älteren Menschen bewohnt wird, da die jüngere Generation in die Metropolregionen zieht.

Vielfältiges Rahmenprogramm

Das Programm des Nippon Connection Festivals umfasst neben den Filmsektionen eine Vielzahl an Workshops, Konzerten, Performances und Ausstellungen, die zum Kennenlernen der japanischen Kultur einladen. Im Papercut-Workshop mit der Künstlerin Michiyo Arakawa aus Okinawa können sich Interessierte an kunstvollen Scherenschnitten versuchen, während der Furoshiki-Workshop aufzeigt, welche ungeahnten Möglichkeiten zum Falten und Knoten in einem quadratischen Stofftuch stecken. Der Fotograf Matthieu Zellweger präsentiert im Ausstellungsraum Eulengasse sein Foto-Projekt mit dem Titel ?The Art of Sake Brewing?. Ausgefeilten Elektro-Pop bietet die japanisch-schweizerische Combo Tim und Puma-Mimi. Zu Chips und Bier wird Kultregisseur und -autor Jörg Buttgereit im Nippon Heimkino eine ausgesuchte Perle des japanischen Genrefilms vorstellen. Beim Nippon Filmfrühstück und Nippon Filmdinner lassen sich Kino und Kulinarisches ebenfalls gut verbinden. Wer noch mehr Lust auf japanische Spezialitäten oder auch auf Kunsthandwerk und bunte Souvenirs hat, wird an den Gastronomie- und Verkaufsständen fündig.

Kultur für Kids

In den Veranstaltungen des NIPPON KIDS-Programms gibt es wieder viel Spannendes für die jüngsten Festivalbesucher*innen. Als Kinderfilm wird der zauberhafte Animationsfilm Mary and the Witch?s Flower von Hiromasa Yonebayashi gezeigt. Beim Koinobori-Workshop können die Kinder aus Stoffen und bunten Farben große japanische Karpfen basteln. Die Kamishibai-Performance präsentiert eine spezielle Form des Papiertheaters.

Das Festival

Das Japanische Filmfestival Nippon Connection wird in überwiegend ehrenamtlicher Arbeit vom 70-köpfigen Team des gemeinnützigen Vereins Nippon Connection e.V. organisiert. Es steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main, Peter Feldmann, und des Generalkonsulats von Japan in Frankfurt am Main (angefragt). Festivalzentren sind das Künstlerhaus Mousonturm und das Theater Willy Praml in der Naxoshalle. Weitere Veranstaltungen finden im Mal Seh?n Kino, im Deutschen Filmmuseum und im Ausstellungsraum Eulengasse statt.

Das vollständige Programm und Tickets sind ab dem 5. Mai 2018 auf der Festival-Webseite verfügbar: [urlhttp://www.nipponconnection.com]www.NipponConnection.com[/url]


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12.08.2017 @ 17:38 von (jr) • Kommentar erstellen
SONSTIGES
Best Of Hong Kong Film Festival im Babylon Kino, Berlin

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17.-31.08. Hong Kong Film: Das aufregendste Kino der Welt - 40 Filme, 5 Jahrzehnte

Exotik, Kinetik, Action, Arthouse, Romantik, Tanz und Peking-Oper - Zwei Wochen lang vom 17. bis 31. August gibt es im Babylon mit knapp 40 Filmen aus fünf Jahrzehnten von 1966 bis 2017 den besonderen Hongkong Touch und ein oftmals spektakuläres Film-Raum-Erlebnis. Ein Weltkino, das Ausdruck der asiatischen Kultur ist und andere Kinonationen beeinflusst hat. Das große Hongkong Kino hat viele internationale Stars zu bieten, Namen wie die Schauspieler Bruce Lee, Jackie Chan (Ehren-Oscar 2016), Michelle Yeoh, Maggie Cheung, Ziyi Zhang, Tony Leung, Sammo Hung, Donnie Yen, Jet Li, Chow Yun-Fat; Regisseure wie Wong Kar-Wai, Ang Lee, King Hu, Chen Kaige, Stephen Chow und Ann Hui sowie den Kampfchoreografen und Regisseur Woo-ping Yuen, der auch Nicht-Hongkong-Aficionados durch "Matrix" und "Kill Bill" bekannt ist. Einige der Filmschaffenden sind inzwischen Mitglieder der "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" (AMPAS), die die Oscars vergibt (Maggie Cheung, Tony Leung, Donnie Yen, Ann Hui und Johnnie To). Alle genannten Stars sind auf dem Festival "Best of Hong Kong Film" im Babylon mit herausragenden und stilprägenden Filmen zu sehen.

Hongkong reüssiert aktuell (nicht nur) in China, dem zweitgrößten Kinomarkt der Welt mit 1,24 Milliarden Kinotickets (Stand 2015): Unter die Top 50 Boxoffice Hits schafften es im vergangenen Jahr 15 Hongkong-Filme (Regie oder Koproduktion) im Vergleich zu 12 chinesischen Filmen (Festland).

Der Live Action und Animations-Hybrid "The Monster Hunt" (2015; 21./ 23./ 29.08.), eine Fantasy Action-Komödie, wurde damals nach nur zwei Wochen im Kino zum erfolgreichsten, chinesischen Film aller Zeiten. In "Monster Hunt" versucht die verfolgte, schwangere Monsterkönigin auf ungewöhnliche Weise ihr ungeborenes Baby zu retten. Sie pflanzt es einem hinkenden, jungen Mann ein, damit er es beschützt und auf die Welt bringt. Doch dessen Begleiterin ist eine junge, ungestüme Monsterjägerin.

Die Macher - Regisseur Ramon Hui ("Shrek 3"), der für Dreamworks gearbeitet hat, und der berühmte Produzent Bill Kong ("Tiger & Dragon", "Hero") - haben zuvor einen steinigen und kostenintensiven Produktionsweg zurückgelegt: Als der erste Hauptdarsteller Kai Ko zusammen mit Jackie Chans Sohn Jaycee von der Polizei beim Marihuana-Rauchen erwischt wurde, musste "Monster Hunt" mit Sänger und Schauspieler Jing Boran größtenteils nochmals gedreht werden. Andernfalls hätte ein Verbot durch die chinesischen Zensurbehörden gedroht. Eine weitere aktuelle Produktion ist als Preview zu sehen: "Mr. Long" von Regisseur SABU mit Chen Chang ("Tiger & Dragon", "2046") in der Hauptrolle (Kinostart: 14.09.).

Produzent Bill Kong und Regisseur Ang Lee gelang im Jahr 2000 der Hit "Tiger & Dragon" (17./ 19./ 25./ 28.08.), der in den USA zum erfolgreichsten, ausländischen Film avancierte und eine neue Eastern-Welle auslöste. Vier Oscars krönten den Film (Bester fremdsprachiger Film, Beste Filmmusik, Beste Kamera, Beste Ausstattung).

Stars waren nicht nur Yun-Fat Chow, Michelle Yeoh und Ziyi Zhang. Regisseur Ang Lee verpflichtete für die Rolle der Jadefuchs auch Cheng Pei-Pei, Hongkong?s frühe Kung Fu Queen. 1966 wurde sie als 20-Jährige in King Hu?s Avantgardefilm "Come Drink With Me" ("Das Schwert der gelben Tigerin"; 24./ 26./ 27./ 28.08.+01.09.) zum Star: Golden Swallow kämpft - zunächst als Mann verkleidet - unerschrocken gegen eine Räuberbande, um ihren entführten Bruder zu retten.

Nicht ohne Grund zeigt das Babylon dieses Werk als frühesten Hong Kong Film: Regisseur King Hu (1931-1997) hat den Martial Arts Film nicht nur mit Hilfe der Montage revolutioniert. King Hu, der "Kalligraf der Leinwand" (arte.tv), verwob Elemente der Peking Oper, mit Tanz und Performance sowie Elementen der asiatischen Kunst und erreichte erstmals einen hohen, filmischen Schauwert der Kampfkunst. Obwohl in Taiwan produziert, darf auf dem Festival nicht King Hus Meisterwerk "A Touch of Zen" (1971, 20./ 22.+27.08.) fehlen, das Generationen von Regisseuren beeinflusst hat. 1975 gewann es als erster chinesischer Wuxia-Film in Cannes einen Preis, 40 Jahre später wurde dort die neue 4K-Restaurierung vorgestellt, die nun in Deutschland zu sehen ist.

"King Hu war der Schlüssel für die Erforschung und Exegese einer ganzen Populärkultur." (Österreichisches Filmmuseum). Bruce Lee (1940-1973) hingegen hat das Genre zum Pop-Phänomen gemacht. Im Babylon in jeweils nur einmaliger Vorführung zu sehen: Der weltweite Erfolg "The Way of the Dragon" (1972, 18.08.) mit Chuck Norris und "Enter the Dragon" (1973, 19.08.), die erste Koproduktion mit den USA.

Nach dem frühen Tod von Bruce Lee war Hongkong auf der Suche nach einem neuen Star. Dem Perfektionisten Jackie Chan gelang die Erneuerung und Weiterentwicklung des Genres mit Hilfe von Komödien über Underdogs, in denen er sich auch von Stummfilmgrößen wie Buster Keaton und Harold Lloyd inspirieren ließ - und die im Babylon immer wieder geehrt werden (wie zuletzt die große Buster Keaton Retrospektive in "Stummfilm um Mitternacht").

Auf dem Festival sind folgende Jackie Chan Filme zu sehen: "Snake in the Eagle?s Shadow" (1978, 19./ 23.+29.09.), Regiedebüt von Yuen Woo Ping, "Drunken Master" (1978, 24./ 26.+28.08.), "Project A" (1983, 18./ 21./ 24.+28.08.), "Police Story" (1985; 19.08.) und "Armour of God" (1986, 23.08.). Ein jüngerer, äußerst erfolgreicher Vertreter der selbstreflexiven Ironisierung eines Filmgenres ist Stephen Chow, dessen weltweiter Kinohit "Kung Fu Hustle" (2004, 20./ 21./ 22./ 25.+29.08.) im Babylon zu sehen ist.

Pop und Martial Arts - hier darf Quentin Tarantino nicht unerwähnt bleiben, der dem Genre viel zu seiner Popularität verholfen hat. Dabei ist nicht nur an seine Hommage an den Eastern mit "Kill Bill" zu denken. U.a. hat er dem berauschend und außergewöhnlich erzählten Historienopus "Hero" von Zhang Yimou (2002; 18./ 23./ 25.+29.08.) in den USA zum Kinostart verholfen und es unterstützt mit "Presented by Quentin Tarantino".

Eine Ausnahmeerscheinung in der Hongkonger Filmszene ist Regisseur Wong Kar-wai, der auch als "Meister der asiatischen Nouvelle Vague" (Spiegel) gilt. Das Babylon zeigt "In the Mood for Love? (2000, 17./ 20./ 22.+26.08.), "Days of being Wild" (1990, 22.08.) "Ashes of Time? (1994, 18.+26.08.), "My Blueberry Nights? (2007, 20./ 23./ 25.+27.08.), und "The Grandmaster? (2013, 18./ 21./ 22.+24.08.). Bedeutende Wong Kar-wai Filme wie "Chungking Express", "Fallen Angel" und "Happy Together" sind (zumindest zur Zeit) leider nicht für das Kino lizenzierbar.

Das Festival wird abgerundet durch den Filmkritiker Ralph Umard, bedeutender, deutscher Experte des Hongkong Kinos. Am 26.08. um 18 Uhr wird er unter dem Thema "Hongkong - Das aufregendste Kino der Welt" Insider-Einblicke in das dortige Filmschaffen geben, seine Dokumentation "Film ohne Fesseln - Das Neue Hongkong Kino" zeigen und im Anschluss sich den Fragen des Publikums stellen.

Mehr Infos, auch mit der gesamten Filmtitelliste von A bis Z: http://babylonberlin.de/hongkongfilm.htm


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30.06.2017 @ 11:59 von (jr) • Kommentar erstellen
SONSTIGES
Hongkong-Filmreihe in Schweizer Kinos

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Der Sommer gehört dem Hongkong-Kino. Nicht eins, nein, gleich drei Deutschschweizer Kinos zelebrieren das grandiose Filmschaffen aus der ostasiatischen Metropole. Und sie haben allen Anlass dazu: Am 1. Juli 2017 feiert die Sonderverwaltungszone Hongkong ihr 20-jähriges Jubiläum. Der ideale Zeitpunkt also, das stilbildende und enorm vielfältige Hongkong-Kino der Goldenen Jahre der Achtziger und Neunziger zurück auf die grosse Leinwand zu holen. Gezeigt werden nicht nur Höhepunkte des Unterhaltungskinos und Hongkong-typische Verschmelzungen aus Kunst- und Kommerzfilm sondern auch tiefschürfende Autorenfilme. So reihen sich neben Stanley Kwans zauberhaften Melodram Rouge und der zeitlosen Kult-Komödie Chicken and Duck Talk auch Ann Huis Meisterwerk Boat People oder Clara Laws Locarno-Gewinnerfilm Autumn Moon ins aufwändig kuratierte Programm ein. Nur so viel sei weiter verraten: Wong Kar-wai-Verehrende und Jackie Chan-Fans werden auch auf ihre Kosten kommen.

Begonnen wird die Filmreihe am 1. Juli im Filmpodium in Zürich mit einem Filmgespräch mit HK-Film-Experte Ralph Umard und dem Filmwissenschaftler Till Brockmann unter dem Titel "Hongkong Kino - The Golden Years".

Folgend das komplette Programm der teilnehmenden Kinos "Filmpodium" in Zürich, "Kinok" in St. Gallen und "Stadtkino Rex" in Bern.

Das Filmpodium der Stadt Zürich (http://www.filmpodium.ch) zeigt von Juli - September 2017:
(Genaue Zeiten bitte dem Spielplan entnehmen)

AUTUMN MOON (Clara Law), 35 mm, O/d
CHICKEN AND DUCK TALK (Clifton Ko/Michael Hui), O/d
LONG ARM OF THE LAW (Johnny Mak), O/d
ROUGE (Stanley Kwan), O/d
PROJECT A (Jackie Chan), O/d
WHEELS ON MEALS (Sammo Hung), O/d
GANGS (Lawrence Ah Mon), 35 mm, O/e
AH YING (Allen Fong), 35 mm, O/d
AN AUTUMN'S TALE (Mabel Cheung), O/e
PAINTED FACES (Alex Law), O/e
HOMECOMING (Ho Yim), 35 mm, O/e
BOAT PEOPLE (Ann Hui), 35 mm, O/f
THE BLADE (Tsui Hark), 35 mm, O/e
ONCE UPON A TIME IN CHINA II (Tsui Hark), O/d
DAYS OF BEING WILD (Wong Kar-wai), 35 mm, O/d
AS TEARS GO BY (Wong Kar-wai), 35 mm, O/d
THE HEROIC TRIO (Johnnie To), 35 mm, O/d
THE MISSION (Johnnie To), 35 mm, O/d
IRON MONKEY (Yuen Woo-Ping), O/d
DUEL TO THE DEATH (Ching Siu-Tung), O/d
COMRADES: ALMOST A LOVE STORY (Peter Chan), 35 mm, O/d
MADE IN HONG KONG (Fruit Chan), O/e
THE LEGEND OF FONG SAI-YUK (Corey Yuen), O/d

Das Kinok St. Gallen (http://www.kinok.ch) zeigt von Juli - August 2017:
(Genaue Zeiten bitte dem Spielplan entnehmen)

AUTUMN MOON (Clara Law), 35 mm
ROUGE (Stanley Kwan)
PROJECT A (Jackie Chan)
WHEELS ON MEALS (Sammo Hung)
ONCE UPON A TIME IN CHINA II (Tsui Hark)
THE MISSION (Johnnie To), 35 mm
IRON MONKEY (Yuen Woo-Ping)
COMRADES: ALMOST A LOVE STORY (Peter Chan), 35 mm

Das Rex Zürich (http://www.rexbern.ch) zeigt von Juli - August 2017:
(Genaue Zeiten bitte dem Spielplan entnehmen)

1. Juli: DAYS OF BEING WILD (Wong Kar-wai), 35mm
2. Juli: DAYS OF BEING WILD (Wong Kar-wai), 35mm
4. Juli: COMRADES: ALMOST A LOVE STORY (Peter Chan), 35mm
7. Juli: COMRADES: ALMOST A LOVE STORY (Peter Chan), 35mm
9. Juli: IRON MONKEY (Yuen Woo-Ping)
11. Juli: IRON MONKEY (Yuen Woo-Ping)
14. Juli: LONG ARM OF THE LAW (Johnny Mak)
18. Juli: LONG ARM OF THE LAW (Johnny Mak)
25. Juli: AN AUTUMN'S TALE (Mabel Cheung)
28. Juli: AN AUTUMN'S TALE (Mabel Cheung)
2. August: ROUGE (Stanley Kwan)
4. August: ROUGE (Stanley Kwan)
8. August: CHICKEN AND DUCK TALK (Clifton Ko)
11. August: CHICKEN AND DUCK TALK (Clifton Ko)
18. August: AUTUMN MOON (Clara Law), 35mm
22. August: AUTUMN MOON (Clara Law), 35mm
25. August: THE MISSION (Johnnie To), 35mm
29. August: THE MISSION (Johnnie To), 35mm


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