| Sigrid Polons "Schoolgirls - Erstes Verlangen" klingt in der Theorie nach einem Werk voller Leidenschaft und verbotener Liebe, ist aber ein ziemlicher Schnarcher. Neben dem sehr billigen Look, sind auch die beiden Hauptdarstellerinnen keine Schauspiel-Koryphäen. Vor allem wirken beide Frauen viel zu alt, um dem Setting und der Prämisse gerecht zu werden. Da gäbe es im Line-up der Vivamax-Darstellerinnen sicherlich welche, die besser geeignet sind. Aber mich fragt ja niemand für das passende Casting!
Was bleibt, sind viele fragwürdige Momente und Red Flags. Der ekelhafte Lehrer mit dem Sophia ins Bett geht, das zweckmässige erste Mal von Aly mit einem Mitschüler und dann diese eine unfassbar fiese Szene im Sportunterricht - manchmal sind die Ideen in VMX-Drehbüchern schon sehr speziell. Aber machen sicherlich auch einen Teil des speziellen Charmes dieser Werke aus.
Zumindest macht man sich mal wieder etwas stark für die LGBTQ+-Szene auf den Philippinen, was aufgrund des dort vorherrschenden katholischen Glaubens auch nicht immer so einfach ist. Die Botschaft könnte aber durchaus auch etwas präsenter sein und nicht nur in einen Monolog am Ende des Films gequetscht werden. Hier verlangt man dann aber letztlich vielleicht auch zu viel von seinem Sexfilmchen dieser Art.
"Schoolgirls - Erstes Verlangen"(OT: "Undergrads") ist somit mal wieder eher eine Vivamax-Produktion zum Vergessen und wirklich nur ein Fall für Komplettisten. |