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asianfilmweb • Filme • The Woman Who Keeps A Murderer (JP 2019) • Split Desires - Dunkle Triebe
FILMEJP • THE WOMAN WHO KEEPS A MURDERER
THE WOMAN WHO KEEPS A MURDERER •

     aka SPLIT DESIRES - DUNKLE TRIEBE
     JAPAN 2019

CAST & CREW
REGIE Hideo Nakata
DARSTELLERRin Asuka, Shôka Ôshima, Hitomi Nakatani, Airi Matsuyama, Kenji Mizuhashi, Toshie Negishi, Mutsuo Yoshioka, Shin'ya Hamada
PRODUZENTKimio Hara, Tsuyoshi Kobayashi, Yoshihiro Nagata
SCRIPT/BUCHKaori Yoshida, Kei Ôishi
MUSIKHidekazu Sakamoto

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
BLURAY Split Desires - Dunkle Triebe

DeutschlandBusch Media Group • FSK kJ •
 1,85:1 anamorph (HD 1080p)
 deutsch dts-HD 5.1, japanisch dts-HD 5.1
 deutsch
 Trailershow
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDSplit Desires - Dunkle TriebeDeutschlandBusch Media Group 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
82 Minuten

endet morgen
BD/DVD-GEWINNSPIEL



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FILMINHALT
Als Kind wurde die kleine Kyoko (Rin Asuka) von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht. Nachdem sie sich aber an diesem gerächt und vom Dach gestossen hatte, entwickelte sie als Schutzmechanismus eine multiple Persönlichkeit, die aus vier verschiedenen Frauen besteht und die ihre unterschiedlichen Charakterzüge repräsentiert. Neben Kyoko gibt es also noch die lesbische Naomi (Shôka Ôshima), die femme fatale Yukari (Airi Matsuyama) und die eher kindliche Haru (Hitomi Nakatani). Das Miteinander funktioniert einigermassen und so kann unsere Hauptfigur auch einem regulären Job nachgehen. Doch als Kyoko herausfindet, dass ihr Lieblings-Autor Fuyuki Tajima (Kenji Mizuhashi) gleichzeitig auch ihr Nachbar ist, gerät sowohl ihre Gefühlswelt als auch das Leben mit ihren anderen Persönlichkeiten aus den Fugen. Immerhin haben sich die vier Frauen doch geschworen, dass Männer das pure Böse verkörpern.

FILMREZENSION VON CHRISTIAN SüSSMEIER
"Split Desires - Dunkle Triebe" ist im Original unter dem Namen "The Woman Who Keeps A Murderer" erschienen und stammt von einem echten Urgestein des japanischen Films, Hideo Nakata. Ende der 1990er wurde dieser als der Meister des J-Horror gefeiert, entstanden doch unter seiner Regie bedeutende Werke dieses Genres wie "Ringu" oder "Dark Water".

Doch zugegeben?so richtig rund lief es für ihn danach nicht mehr und an die grossen Erfolge der frühen Jahre konnte er nicht mehr anknüpfen. Dennoch hat er weiterhin interessante Filme geschaffen und war im Jahr 2017 auch am Reboot der Roman Porno-Reihe mit dem Beitrag "White Lily" beteiligt.

In "Split Desires" vermischt er nun diese erotische Komponente mit seinen Wurzeln, dem Horror- oder zumindest dem Gruselfilm. Denn vor allem die die Interaktion zwischen den vier Frauen beziehungsweise das Erscheinen dieser, könnte gut in einen seiner frühen Gänsehaut-Garanten passen. Gemischt mit den Momenten der Gewalt und den ausufernden und sehr häufigen Sexszenen fühlt man sich in "Split Desires" sehr häufig an das gute alte Kino des Pink-Films erinnert. Und das gefällt!

Ja, der Film ist nicht gerade der logischste und die Botschaft ist platt, aber dennoch funktioniert es als Genre-Beitrag absolut. Auch der Cast weiss durch die Bank weg zu gefallen, vor allem die weiblichen Darstellerinnen sind gut auf ihre jeweilige Rolle besetzt. Ein Highlight ist sicherlich Kyokos Mutter, die ziemlich irre geraten ist und toll von Toshie Negishi gespielt wird. 

In manchen Momenten kommt auch Nakatas Talent zum Vorschein und er fängt teilweise richtig gute Bilder mit der Kamera ein, so zum Beispiel bei der ersten Sexszene zwischen Kyoko und Naomi oder später als sich unsere Hauptfigur vollkommen nackt Rotwein über den blutbespritzten Körper laufen lässt. Da lacht das Herz des Genre Kino-Fans!

Mit rund 82 Minuten hat der Film eine knackige Laufzeit und so kommt es auch zu keinerlei Längen. Das Element des Kindesmissbrauchs wird hier lediglich als Aufhänger genutzt und kaum richtig thematisiert beziehungsweise verarbeitet. Aber "Split Desires" will sicherlich eher ein unterhaltendes und kein belehrendes oder realistisches Werk sein. 

Abschliessend kann man nicht sagen, dass Nakata zurück an der Spitze des japanischen Films ist, aber dennoch kann er sich gerne in diesem Bereich weiterhin austoben.



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